Mitarbeitende erzählen

«Ich bin ein Handwerker»

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Aaron Ambül ergeht es wie vielen anderen Jugendlichen in seinem Alter. Er startete diesen Sommer mit einer 4-jährigen Lehre zum Elektroinstallateur EFZ ins Berufsleben. Im folgenden Interview schildert er seine Eindrücke von der Lehre und erklärt die Hintergründe für seine Berufswahl.

Aaron, wie bist du auf den Beruf Elektroinstallateur gekommen?
Durch meine Familie. Auch mein Vater ist gelernter Elektroinstallateur.

Wo hast du dich über die verschiedenen Berufe informiert und welche Entscheidungshilfen findest du wertvoll? 
Über den Beruf des Elektroinstallateurs hat mir natürlich mein Vater viel erzählt. Ansonsten habe ich mich mit Freunden und Schulkollegen ausgetauscht und viel im Internet gestöbert. Die beste Entscheidungshilfe ist meiner Meinung nach immer noch die Schnupperlehre.

Hast du dir noch weitere Berufe angeschaut?
Ja, ich habe noch Schnupperlehren als Landschaftsgärtner, Landmaschinenmechaniker und Sanitär gemacht. Der Beruf Elektroinstallateur hat mich aber am meisten interessiert und mir auch am besten gefallen.

Wäre ein Studium keine Option für dich gewesen?
Nein, auf keinen Fall. Ich bin ein Handwerker.

Eine Lehre bei der Oberholzer AG?

Warum nicht! Starte mit uns in dein Berufsleben und entdecke die vielfältigen Berufe aus der Welt der Elektrotechnik. Nach Abschluss deiner Lehre hast du einen Beruf mit Zukunft. Denn die Digitalisierung braucht Strom und vor allem Fachleute, welche sie umsetzen und vorantreiben.

Hattest du auch Lehrstellenangebote aus anderen Berufen?
Nein, ich habe mich nur bei der Oberholzer AG beworben. Hätte ich eine Absage erhalten, hätte ich mich bei weiteren Elektroinstallationsfirmen beworben.

Warum hast du dich für die Oberholzer AG entschieden?
Ich habe zweimal geschnuppert und weil es mir so gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich hier gerne meine Lehre machen möchte. 

Du bist bereits ein paar Wochen da. Haben sich deine Erwartungen bis jetzt bestätigt?
Ja. Während der ersten drei Wochen war ich im Überbetrieblichen Kurs (ÜK) und habe mir theoretisches Wissen aneignen und an der Übungswand in die Praxis umsetzen können. Auch elektrotechnische Grundlagen, Material- und Werkzeugkenntnisse wurden dort vermittelt. Und auf den Baustellen ist es so, wie ich es von den Schnupperlehren her kenne.

Wie war der Übertritt von der Schule in die Lehre für dich?
Jetzt beim Arbeiten ist es sicher anstrengender als vorher in der Schule. Dafür ist es viel abwechslungsreicher und die Tage gehen sehr schnell vorbei.

Die beste Entscheidungshilfe für die Berufswahl ist meiner Meinung nach immer noch die Schnupperlehre.
Aaron Ambül, Lernender Elektroinstallateur EFZ

Wie läuft es in der Gewerbeschule?
Bis jetzt hatte ich noch nicht so viele Schultage. Da bin ich noch nicht mit viel Neuem konfrontiert worden. Zudem kenne ich unseren Fachlehrer bereits von klein auf aus familiärer Bekanntschaft.

Welche Hobbys hast du, um einen Ausgleich zur Arbeit auf der Baustelle zu finden?
Unihockey ist mein grosses Hobby, ich spiele aktiv im Unihockeyclub Bäretswil. Ich mag auch andere Sportarten wie Fussball.

Hast du bereits längerfristige berufliche Ziele?
Mein Traumziel ist es, Rega-Pilot zu werden. Ab 17 Jahren kann man mit der Ausbildung zum Heli-Pilot beginnen. Sofern es die Lehre zulässt, werde ich das tun.

Danke, Aaron, für deine ehrlichen Worte. Wir wünschen dir eine tolle Lehrzeit und alles Gute!

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