Mitarbeitende erzählen

Danke für deine Treue und alles Gute!

3 Minuten Lesedauer
Giovanni (Gianni) Giampa, 63, arbeitet seit über 30 Jahren in der Oberholzer AG. Ende Dezember 2021 geht er in den wohlverdienten Ruhestand. Warum er nie den Arbeitgeber gewechselt hat und wie seine Pläne für die Pension aussehen erzählt er Thomas Jörger im Interview:

Gianni, wie bist du zur Firma Oberholzer gekommen?
Ich habe vorher zwei Jahre bei der Peter Schraner AG in Herrliberg gearbeitet, die bereits zur Burkhalter Gruppe gehört hat. 1991 wurde die Firma Schraner von der Oberholzer AG in Pfäffikon ZH übernommen und da meine Gruppen-Dienstjahre angerechnet wurden, durfte ich vor zwei Jahren mein 30-jähriges Jubiläum feiern.

Hattest du während dieser 30 Jahre nie den Wunsch, den Arbeitgeber zu wechseln?
Nein, denn ich habe mich immer sehr wohl gefühlt. Ich war happy und es gab keinen Grund, in eine andere Firma zu wechseln und den gleichen Job dort zu machen. Wenn ich etwas brauchte, habe ich es erhalten, egal ob es sich um Maschinen oder zusätzliche Manpower handelte. Die Kunden und Kundinnen waren mit meiner Arbeit zufrieden, von meinen Vorgesetzten – ich hatte immer top Vorgesetzte – habe ich viel Vertrauen erhalten. Die letzten 15 Jahre habe ich unter Guido Keller gearbeitet, wir haben uns super verstanden. Nach über 30 Jahren ist die Oberholzer AG wie eine Familie für mich.

Was hat sich in dieser Zeit in der Oberholzer AG am meisten verändert?
Sie ist professioneller geworden. Die Einführung des QMS (Qualität Management System) im Jahr 1995 hat viel zur Qualitätssteigerung und Vereinheitlichung beigetragen. Die QM-Meldungen, die wir erhielten, fand ich sehr hilfreich für die Umsetzung auf den Baustellen. Obwohl Schreiben nie meine Stärke war, haben mir das Verfassen der Baustellenrapporte und die einheitlich definierten Prozesse und Unterlagen viel Sicherheit gegeben.

Und was ist mit der Technik?
Auch hier hat sich sehr viel getan. Ob in der Gebäudeautomation, bei den Beleuchtungssystemen oder beim Material: alles wurde «smarter» oder kann – wie z.B. die Sicherungssysteme – einfach «eingeklickt» werden.

Was ist dir wichtig im Job und was hat dich all die Jahre angetrieben?
Ich habe mich immer als Teil dieser Firma gefühlt und wollte sie gut repräsentieren. Mir war und ist es sehr wichtig, eine gute, saubere Arbeit zu leisten. Daher predige ich den jungen Berufsleuten stets: «installiert so, wie ihr es bei euch zu Hause auch haben möchtet.» Der Blick für die Elektroinstallationen und das Feuer dafür sind immer noch da. Und ich ertappe mich noch heute dabei, wie ich in Einkaufszentren gerne an die Decke schaue, um zu sehen, wie die Elektroinstallationen verlegt wurden. Ich habe nie nur wegen dem Lohn am Monatsende gearbeitet. Mir war auch wichtig, dass die Kunden und meine Vorgesetzten zufrieden sind. Waren sie glücklich, war ich es auch.

Ende Dezember gehst du in Pension. Was macht du dann?
Ich schaue positiv in die Zukunft und möchte die Pension noch möglichst fit geniessen. Darum habe ich mich auch entschlossen, mich zwei Jahre früher pensionieren zu lassen. Aktuell habe ich noch einiges zu tun, bevor ich Ende Dezember zu meiner Partnerin nach Italien ins Trentino ziehe. Im Juni zügeln wir dann gemeinsam in eine neue Wohnung, die sich derzeit noch im Bau befindet. Und natürlich möchte ich mich dann auch meinen grössten Hobbys widmen und möglichst viele Kilometer auf dem Velo und den Inline Skates abspulen. Während der letzten Jahre hatte ich zwar Probleme mit der Schulter, aber ansonsten fühle ich mich, als wäre ich 30 und zeige den Jungen, wie es läuft ;-). Sollte es mir wider Erwarten langweilig werden, kann ich mir vorstellen, mich gemeinnützig zu engagieren.

Würdest du nochmals den Beruf des Elektroinstallateurs erlernen?
Das wäre sehr wahrscheinlich, denn mir gefällt es, etwas Handwerkliches zu arbeiten und ich habe gerne mit Leuten zu tun. Eventuell würde ich mich dann in ein spezielles System / eine Technik stärker vertiefen. Aber die Umsetzung vom Kabel einziehen bis zur Montage würde ich dann trotzdem lieber selbst machen. Nur Programmieren wäre nichts für mich. Mein Handwerkzeug ist mir sehr wichtig. Wenn ich es dabeihabe, fühle ich mich aktiv. Zum Glück darf ich es in die Pension mitnehmen.

Was aus der Oberholzer AG wirst du vermissen?
Wenn man eine Familie verlässt, vermisst man automatisch sehr vieles. Mir werden vor allem die vielen gemeinsamen Anlässe fehlen. An dieser Stelle möchte ich mich dafür bedanken, wie mit den Mitarbeitenden in der Oberholzer AG umgegangen wird. Ob Skiweekend, Grill oder Fondue – wir hatten immer super viel Spass.

Thomas: Danke für dieses schöne Kompliment. Bitte hinterlasse uns unbedingt deine neue Adresse. Wir freuen uns, wenn du aus dem schönen Italien anreist und mit uns ans nächste Skiweekend kommst.

Wollen auch Sie bei uns arbeiten?

Wir halten stets Ausschau nach guten Fachleuten:

  • Wir bieten unseren Mitarbeitenden eine 40-Stunden-Woche.
  • Wir sind dem GAV angeschlossen.
  • Wir bieten Ihnen dank unseren fast 50 Gruppengesellschaften zahlreiche Perspektiven.
  • Wir unterstützen Sie bei der Verwirklichung ihrer Berufs- und Entwicklungsziele.
  • Sie profitieren vom fachlichen Wissensaustausch innerhalb der Burkhalter Gruppe.


Finden Sie Ihre Traumstelle und werden Sie Teil der Burkhalter Gruppe:

|